Was ist ein Akupunkturpunkt

71 % der Akupunkturpunkte korrespondieren mit Triggerpunkten, 80 % der klassischen Akupunkturpunkte stellen sich als Perforationen der oberflächlichen Körperfaszien dar. Durch diese Lücken treten Gefäße und Nervenbündel aus. Durch die Akupunktur werden diese Nerven gereizt und ein Signal wird an das Rückenmark gesendet, und weiter zum Mittelhirn und Hypothalamus geleitet. In diesen Geweben werden Botenstoffe freigesetzt, die unter anderem folgende Wirkung haben:

 

• schmerzlindernd

• beruhigend

• belebend

• immunmodulierend

• vegetativ stabilisierend

• Herabsetzung des Muskeltonus

 

 

Der Meridianverlauf

Die Meridiane kann man als „Informationsstraßen“ verstehen. So besteht nach der Vorstellung der TCM ein Meridian aus mehreren Bahnen:

 

• dem Hauptmeridian

(entlang der Perforationen der Muskelfaszien)

 

• dem Tendinomuskulären Meridian

(gesamte Muskelgruppen entlang des Meridianverlaufes)

 

• dem Longitudinalgefäß

(dieser verläuft meist entlang des Hauptmeridians in der Subkutanschicht)

 

• und den Transversalgefäßen

(welche Verbindungen zwischen den Meridianen herstellen)

 

Am weitesten verbreitet sind die Bilder der zwölf Hauptmeridiane und der zwei Außerordentlichen Meridiane Du Mai und Ren Mai.

Dem Laien ist weniger bekannt, dass es noch weitere Meridiane gibt. Viele Meridiane haben innere Verläufe, die direkt mit den Organen des Körpers verbunden sind. So, dass man durch das „Nadeln“ an der Körperoberfläche die tief liegende Körperstrukturen beeinflussen kann.